War Geschichte
Die Verkettung der Ereignisse
Von der Grenzschlacht zur Schlacht an der Maas
Am 23. August 1914 wird das strategisch überaus günstig gelegene Dorf Arrancy-sur-Crusnes von deutschen Streitkräften eingekreist. Die französischen Regimenter sehen sich gezwungen, allmählich in Richtung Constantine zurückzuweichen. Unter dem Befehl des Generals Herr stellt sich die 12. Reserve-Division defensiv auf und greift das Dorf am 24. August bei Tagesanbruch unter heftigem Artillerie-Beschuss an.
„Seit dem Morgengrauen hagelte es Geschosse und wir erlitten schwere Verluste", erzählt ein französischer Soldat.
Nach einem bitteren Nahkampf dringen die Deutschen gegen Mittag in den Ort Arrancy-sur-Crusnes ein. Dieser schreckliche Kriegstag fordert auf beiden Seiten rund 700 Todesopfer. Um 13 Uhr ertönt das Rückzugssignal und die Gefechte verlagern sich daraufhin nach Süden. Ein einzelnes Denkmal auf den Feldern mahnt zum Gedenken. Auf dem Soldatenfriedhof ruhen über 250 Franzosen.
Am 27. August erhält die 2.300 Mann starke Garnison von Montmédy von General Joffre den Befehl, die Zitadelle zu verlassen und sich nach Verdun zu begeben. Die meisten Männer treffen sich am Morgen des 28. August im Wald von Woëvre, bei Mouzay. Nach Süden entsandte Spähtrupps melden, dass das Kommando sich zahlenmäßig starken deutschen Streitkräften gegenüber sehe.
In der Nacht auf den 29. August stoßen die Soldaten im Wald von Brandeville auf ein großes deutsches Kontingent. Es wird beschlossen, nach Tagesanbruch anzugreifen. Zu Beginn der Schlacht fügen die Franzosen dem Feind durch den Überraschungseffekt zunächst herbe Verluste zu: Auf deutscher Seite fallen 600 Soldaten. Die Deutschen erholen sich jedoch schnell von ihrem Schrecken, so dass der Kampf für die Franzosen zu einer Tragödie ausartet. Rund 600 Mann fallen auch auf französischer Seite; 900 weitere werden als Kriegsgefangene der strengen Strafvollzugsordnung im bayrischen Ingolstadt unterworfen.
Am 22. August wüten allerorts Gefechte. Das 151. Infanterie-Regiment entsendet das 1. Bataillon in den Wald von Doncourt und das 3. Bataillon in die Wälder von Goémont und Grand-Champ. Das 151. Regiment sieht sich zunächst allein drei deutschen Infanterie-Regimentern gegenüber. Anschließend erhält es Verstärkung vom 162. IR, das eine Stellung zwischen Pierrepont und dem Wald von Grand-Champ besetzt. Die Artillerie beider Lager verbringt einen Großteil des Vormittags mit einem mehr oder weniger ergebnislosen gegenseitigen Beschuss. Höchstens gelingt es den Franzosen, den deutschen Ausbruchsversuch im Süden des Waldes von Doncourt zu unterbinden. Trotz der Unterstützung ihrer Artillerie treten die feindlichen Truppen auf der Stelle: Den Infanteristen beginnt die Munition auszugehen; die Mörser treffen die eigenen Reihen und verursachen schwere Verluste. Trotzdem gelingt es den Deutschen, den Nordrand des Waldes von Grand-Champ einzunehmen. Die schwere Artillerie mischt sich am späten Nachmittag in die
Gefechte ein. Die französischen Kanoniere stehen in Beuveille, das deutsche Trommelfeuer kommt von Jalaumont her. Die französischen Soldaten halten den Wald von Goémont und den Westen des Waldes von Grand-Champ. Am frühen Abend ziehen sich die deutschen Truppen auf die Hügel oberhalb von Laix und Baslieux zurück, während die französischen Einheiten in die Richtung der Maas ausweichen.
Die Bilanz der Schlacht spricht für sich. Allein in der Ebene von Grand-Champ sind 800 französische Soldaten gefallen. Über 200 von ihnen haben in der noch heute bestehenden Nekropole ihre letzte Ruhestätte gefunden. In Pierrepont erzählen zwei Friedhöfe, ein französischer und ein deutscher, vom mörderischen Wahnsinn des Ersten Weltkrieges.
Das Dorf Ethe wurde zum tragischen Schauplatz einer der blutigsten Schlachten vom 22. August 1914. Eine französische Division hing in dem Ort fest wie in einer Zange, zwischen einer feindlichen Division im Norden und einer Brigade, die von Osten her näherrückte. Es gelang den Franzosen, in der Nacht zu fliehen, ehe sie vollständig umzingelt waren. Trotzdem wurden in Ethe, Gomery und Latour 300 Zivilisten und ebenso viele französische Gefangene hingerichtet. Zahlreiche Ehrendenkmäler erinnern an diesen Tag.
Augenzeugenbericht des Gefreiten Berty (Bulletin de l'Amicale des Anciens combattants des 155e et 355e RI, n° 231):
„Im Morgengrauen des 22. August [...] steht meine Kompanie unter Artillerie-Deckung auf der Straße von Joppécourt nach Fillières, dem Dörfchen Ville-au-Montois genau gegenüber. Ich agiere als Verbindungsmann [...]. Ich erkenne deutlich die kleinen Gruppen von Deutschen in Kampfformation [...]. Bei jeder Bewegung werden sie von unseren Artilleristen begrüßt, die wunderbare Arbeit leisten. Da geht die feindliche Artillerie rechts von Fillières in Stellung. Unser Späher [...] wartet auf ihre erste Salve. [...] Er lässt Explosivgeschosse mit 1700 m Reichweite abfeuern [...] In weniger als einer Minute läuft die deutsche Artillerie in alle Richtungen auseinander. [...] Die Kanonen schweigen. Die begonnene Arbeit wird fortgesetzt, die beiden Kirchtürme vor uns (Ville-au-Montois und Fillières), die den Deutschen als Aussichtstürme dienen, werden geköpft und in Brand gesteckt. [...] Leider gehen uns so langsam die Granaten aus und die deutsche Infanterie rückt immer noch vor. [...] Dann erreichen die Deutschen den Friedhof von Joppécourt und uns wird befohlen, uns zurückzuziehen. Schweren Herzens folgen wir dem Befehl. Wir lassen uns aber lange bitten, denn wir wollen noch kämpfen ..."
Kurze Zeit nach der Kriegserklärung tritt der deutsch-französische Konflikt am 10. August 1914 bei Mangiennes in eine aktive Phase. Die Bevölkerung bereitet sich gerade auf die Ernte vor. Niemand ahnt, dass es im direkten Umfeld des Dorfes schon kurze Zeit später zum ersten bedeutenden Militäreinsatz in der Region kommen wird.
Den ganzen Tag über wüten heftige Gefechte, deren Ausgang lange nicht absehbar ist. Doch um 18.45 gibt die deutsche Armee schließlich auf.
Von dieser ersten Berührung der Menschen mit den Schrecken des Schlachtfelds zeugt der deutsche Friedhof, der 3.332 Tote in Einzelgräbern und 358 weitere in einem Beinhaus birgt.
Am Dorfausgang wurde zu Ehren des 130. Infanterie-Regiments und als Tribut an den Mut der ersten Kriegsopfer eine Stele errichtet.
Durant la journée et la nuit du 21 août, quelques accrochages éclatent. L'infanterie et l'artillerie allemande faisant partie des 124ème, 125ème, 2ème compagnie et 127ème régiments d'infanterie de la 13ème armée traversent le village de Baranzy vers Signeulx. Les troupes françaises composées du 113ème, du 131ème d'infanterie et de quelques éléments du 4ème d'infanterie sont postées à Signeulx. La « guerre de rencontre » est imminente.
Le 22 août au matin, par un épais brouillard, la bataille de Baranzy s'engage. En tout, pendant cette seule journée, environ 30 000 hommes tomberont entre Longwy et Mons, dont environ un millier aux alentours de Signeulx.
Les villageois ont souffert de cette bataille, des bombardements et des exactions des troupes. Les habitants ont vu et vécu les horreurs des combats en soignant les blessés ou inhumant les morts sous la menace de l'arme allemande.
Soulignons le courage de ces jeunes Français ou Allemands prêts à affronter un ennemi dont ils ne connaissaient que des clichés et des caricatures. Ces jeunes, auxquels on assurait que la guerre serait bientôt finie, allaient au-devant d'une catastrophe mondiale.
Songeons à toutes ces victimes et souvenons-nous de la souffrance des survivants de nos villages qui ont vu emmener leurs maris, pères, fils, frères vers un hypothétique destin.
En août 1914, des affrontements franco-allemands meurtriers ont lieu dans la région de Virton.
Le 20 août, JOFFRE ordonne aux 3ème et 4ème armées de prendre l'offensive dans la région de VIRTON (Belgique)-LONGWY.
Le 21 août, les avant-gardes françaises doivent se trouver sur la Basse-Vire à Virton et à Latour. Il s'agit de réaliser une marche de 20 km pour assurer la possession des forêts dominant le Ton, la Chiers et la Basse-Vire.
Le 4e Corps d'Armée française du Général Boëlle avait donc franchi la corniche que la longue cuesta dessine au nord-ouest de Longwy et il s'était engagé dans la dépression du pays gaumais. Après la traversée d'un terrain parsemé de quelques buttes témoins, le 4e CA atteint la vallée du Ton. Au-delà de cette rivière, les troupes françaises avaient découvert les masses sombres de la première forêt ardennaise.
Le CA marchera en 2 colonnes : la 7e Division du Général de Trentinian par Charancy, la Malmaison, Ruette et la 8e Division du Général de Lartigue par Marville, Torgny et Dampicourt. À 5 heures, toutes les troupes quittent leurs cantonnements.
Le 117e régiment d'infanterie est en tête. On le retrouve vers 8 heures à Lamorteau et, à 10 heures, Virton est en vue.
Les Français entrent dans Virton vers 15h30. À Virton, la population fait fête aux soldats français. Cependant, certains informent que les bois environnants sont remplis d'Allemands qui y creusent des tranchées. Hélas, les officiers français accorderont peu de crédit à ces nouvelles.
L'Ordre Général pour la journée du 22 août est « ...que le Corps d'Armée se portera sur un front Etalle-Châtillon, en deux colonnes..., à gauche, la 8e Division par Virton, Huombois, Etalle. La mission sera d'attaquer tout ce que l'on rencontrera ».
La transmission des ordres de départ aux unités est rendue difficile à cause du brouillard et de la mauvaise connaissance du terrain.
Le 22 août 1914, le plateau de Bellevue est noyé de brouillard. La ferme qui le domine abrite depuis la veille une compagnie du 115e régiment d'infanterie française, avant-garde de la 8e division d'infanterie (DI) française dont l'objectif est Etalle. Au nord de la position, la 9e division du général Von Kosch (All.) quitte l'abri de la forêt pour se lancer à l'assaut des positions françaises. Il est 3h40 quand le combat s'allume autour de la ferme. Les régiments français pressés par les troupes du général Von Falkenheiner combattent pied à pied subissant de lourdes pertes. L'arrivée de renforts de la 3e DI française n'y changera rien. C'est l'intervention de l'artillerie française en position au sud de Virton qui permettra le repli de la division et tiendra les troupes allemandes dans la forêt laissant le terrain aux blessés et aux morts des deux camps.

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